Stefan HorvathAm Dienstag, den 17. Jänner. 2012, war ein Zeitzeuge in der 3. Klasse der Fachschule für Sozialberufe in St. Andrä zu Besuch. Herr Stefan Horvath arbeitet für das Unterrichtsministerium und fährt von Schule zu Schule, um vielen Jugendlichen etwas über die Geschichte der Roma und über seine persönliche Biografie zu erzählen.

 

Von Anfang an waren wir von Herrn Horvaths Erzählungen gefesselt. Durch die Schilderungen seiner Lebensgeschichte konnten wir uns in seine Lage versetzen und nachvollziehen, wie schwer es für ihn gewesen sein musste. Die Geschichte der Roma und vor allem die Beschreibung des Rohrbombenattentates 1995 in Oberwart, wo einer seiner Söhne ums Leben gekommen war, berührte uns alle sehr. Seine selbst geschriebenen Gedichte und Texte machten seinen Vortrag noch interessanter. Ein Hörspiel von Herrn Horvath, das von Karl Markovics vertont wurde, weckte viele emotionale Bilder in uns. Bei seiner Frage „Kann man einem Mörder verzeihen?“ unterschieden sich unsere Meinungen. Er regte uns an über die Frage „Gibt es überhaupt eine gerechte Strafe?“, nachzudenken. Sein Appell an uns war, dass man Toleranz leben soll. Wir sind die Jugend, die die Zukunft in den Händen hat.

Dieser Vortrag vermittelte uns, dass ein friedliches Zusammenleben unter Menschen nur dann gelingt, wenn schon die heutige Jugend damit anfängt verschiedene Kulturen und Minderheiten zu akzeptieren und vor allem zu tolerieren.

 

Schüler/Innen der 3 Fb